Im Kampf für mehr Anstand und Fairness besuchte Christoph Lindner erneut den You-Tube-Star, Luxus-Autohändler und Unternehmer Omid Mouazzen, um ihn bei der rechtlichen Aufklärung eines handfesten Skandals zu unterstützen. Gegenstand der YouTube-Videoreihe sind die schockierenden Ereignisse, die Emilie erleben musste, nachdem sie einen Audi R8 zu einem Kaufpreis in Höhe von 137.000 € erwarb:
Als Emelie und ihr Partner ihr Traumauto Audi R8 Spyder von einem Händler erwarben, versicherte dieser ihnen, dass das Fahrzeug nach einem Unfall durch seine hauseigene Werkstatt fachgerecht repariert worden sei. Dazu wurde ihnen das Ergebnis der HU durch den TÜV Süd vorgelegt. Das Fahrzeug von Emilie und ihrem Partner sei „ohne festgestellte Mängel“, daher kauften sie es mit gutem Gefühl.
Doch die Freude über das Fahrzeug währte nicht lange: Aufgrund der sich häufenden Probleme mit dem Audi R8 ließ Emelie eine erneute Untersuchung des Fahrzeugs durchführen. Das Ergebnis: an Emelies Auto bestehen gefährliche technische Mängel! Es stellte sich unter anderem heraus, dass bei dem Fahrzeug nicht zugelassene Bremskomponenten verbaut wurden, es wurden falsche Materialien verwendet und die Komponenten wurden teilweise falsch montiert. Es gab Schäden an der Karosserie, es wurden zu kurze Schrauben und nicht zugelassene Scheinwerfer verbaut. Im Ergebnis ist das Fahrzeug nicht verkehrssicher – wer es fährt, gefährdet sich und andere.
Doch wie konnte das passieren? Wie kann es sei, dass die Sachverständigen des TÜV Süd derart gefährliche Mängel nicht bemerkt haben? Wer ist für diesen gravierenden Fehler verantwortlich?
Omid Mouazzen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Emelie zu helfen, den Fall aufzuklären und ihre Rechte durchzusetzen. Hierzu konfrontierte er den TÜV Süd wie auch den Händler mit der unschönen Wahrheit. Doch anstatt sich einsichtig zu zeigen, versuchte der TÜV Süd, die Verantwortung von sich zu weisen. Der TÜV berief sich auf angebliche zahlreiche Reparaturversuche sowie „Zerlegungen“ des Fahrzeugs, die erst nach der Begutachtung durch den TÜV Süd stattgefunden haben sollen. Fest steht jedoch: Emelie ließ nach dem Autokauf keinerlei Veränderungen an dem Fahrzeug vornehmen. Doch auch der Händler war nicht bereit, das Fahrzeug zurückzunehmen.
Emelie sah sich daher gezwungen, den Kaufvertrag anzufechten und die Rückabwicklung vor Gericht zu fordern. Doch in erster Instanz gab es eine böse Überraschung für Emelie und ihren damaligen Anwalt: Das Gericht wies die Klage als unbegründet zurück. Doch für Omid und Emelie stand fest: Damit wird Emilie sich nicht geschlagen geben.
Um Emilie helfen zu können, zog Omid schließlich Christoph Lindner zur Rate. Unsere Kanzlei übernahm das Mandat von Emelie und widmete sich dem Berufungsverfahren.
Im Gespräch mit Omid und Emilie, abrufbar unter https://www.youtube.com/watch?v=8998ApvDWAY (Gespräch mit Christoph Lindner ab Minute 35) erklärt Christoph Lindner, welche Fehler in der 1. Instanz gemacht wurden und wieso das erstinstanzliche Urteil nicht akzeptiert werden muss. Nun ist die Berufung vor dem OLG Stuttgart anhängig. Das Verfahren und einige weitere juristische Schritte sind eingeleitet – und Millionen Zuschauer erwarten die weiteren Entwicklungen mit Spannung.
Falls Sie ähnliche Erfahrungen machen mussten und vielleicht ebenfalls ein ablehnendes Urteil erhalten haben, welches Ihnen nicht fair vorkommt: Das Team der Kanzlei Dr. Lindner Rechtsanwälte ist spezialisiert auf verdeckte Mängel sowie Unfallschäden an Fahrzeugen. Unsere Kanzlei scheut keine großen Gegner und ist bereit, auch gegen bereits bestehende gerichtliche Entscheidungen vorzugehen, um Ihr Recht durchzusetzen.