So stellt sich ChatGPT eine Besprechung bei uns vor – und so ist sie in Wirklichkeit. KI kann vieles, doch am Ende macht die menschliche Kompetenz den Unterschied für Ihren Fall.

ChatGPT, Claude und CoPilot sind aus dem Alltag von immer mehr Menschen nicht mehr wegzudenken. Mit Hilfe von KI kann man ohne großen zeitlichen sowie finanziellen Aufwand gut klingende Texte erstellen – und damit ist eine Kernkompetenz einer guten Kanzlei betroffen, denn eine – wenn gleich nicht die einzige – zentrale Aufgabe ist es, fachlich fundierte und argumentativ überzeugende Text zu erstellen: von der Mandatsanzeige bis zur Klageschrift, der Duplik bis zum M&A Vertragswerk. Für unsere Mandanten möchte wir daher gerne Fragen beantworten, die Sie sich vielleicht stellen: Wie stehen wir bei Dr. Lindner Rechtsanwälte zur KI? Nutzen wir KI-Technologien und profitieren Sie als Mandant hiervon? Und schließlich: Ersetzt die KI am Ende uns Anwälte, weil sie günstiger und schneller arbeitet?

Unsere Werte: Top-aktuelle spezialisierte KIs arbeiten für, aber nicht statt unseres erfahrenen Teams

Dieser Text wurde ohne KI erstellt. Er basiert auf der jahrzehntelangen Berufserfahrung unseres Teams. KI benutzen wir, wo Sie als Mandant davon profitieren. Aber keinesfalls unreflektiert.

Genauso wie wir früh von Papierakten auf eine vollständig digitalisierte Kanzlei umgestiegen sind, haben wir auch von Anfang an proaktiv die KI-Entwicklungen verfolgt und die Entwicklungsstufen der LLMs getestet. Dabei hat sich als entscheidender Faktor herauskristallisiert: Wer fachlich kompetent ist und KI ergänzend und mit System nutzt, kann sehr gute Ergebnisse schneller erzielen. Zu desaströsen Fällen können KI-Modelle hingegen führen, wenn deren Ergüsse nicht von einem absoluten Profi gegengeprüft werden: der vermeintlich geschliffene Stil der KI und die Präsentation von statistisch aneinandergereihten Worten als neue Fakten bergen enorme Risiken. Zwei Beispiele hierzu: Unsere Kanzlei hat bereits mehr als 500 Mandate gegen Tesla betreut. Wir kennen die Entwicklung der Rechtsprechung bundesweit sehr genau. Trotzdem servierte uns ein anderes KI-Modell auf Nachfrage drei vermeintliche Urteile zu Tesla-Fahrzeugen, die uns bisher nicht bekannt waren. Eine Stunde Recherche später war klar: Die gesamten Urteile, samt Aktenzeichen, Leitsätzen und Begründungen waren erfunden. Noch perfider halluzinierte kürzlich ein KI-Modell im Bereich Arbeitsrecht: Es gab den Inhalt eines echten Urteils des Bundesgerichtshofs exakt gegenteilig zur tatsächlichen Entscheidung wieder. Wir untersuchten den Fall und fanden heraus, dass das KI-Modell den Vortrag der unterlegenen Partei, der im Urteil in indirekter Rede wiedergegeben wurde, als Urteilsbegründung des Gerichts ausgab.

Für uns ist daher klar: Wenn Sie als Nicht-Jurist ein KI-Modell nutzen, können Sie in der Regel nicht oder nicht mit zumutbarem Aufwand beurteilen, ob das Ergebnis stimmt, oder nicht. Daher gilt bei uns, dass wir nur zu spezialisierten KI-Tools greifen, deren Funktionsweise und Limitationen wir kennen und vor allem durch die Expertise unserer Anwältinnen und Anwälte die Ergebnisqualität gesichert ist. Durch den Anschluss an juristische Datenbanken als Quellen für die KI-Ergebnisse wird sichergestellt, dass wir auf topaktuellem Rechtsstand arbeiten. Wir investieren vierstellige Kosten pro Monat in diese spezialisierten KI-Modelle, um Sie fachlich auf höchstem Niveau vertreten zu können.

Wie profitieren Sie als Mandant von unserem Ansatz von High Tech & persönlicher Betreuung?

Als Mandant profitieren Sie von unserer KI- und Rechtsexpertise am meisten, wenn wir die Aufgabenbereiche in der Zusammenarbeit klar verteilen: Sie sind die Expertin und der Experte für den Sachverhalt, wir für die Rechtslage. Je besser Sie uns den entscheidungserheblichen Sachverhalt aufbereiten, desto mehr besser können wir uns auf die Rechtslage, eine überzeugende juristische Argumentation und die beste strategische Vorgehensweise konzentrieren. Nutzen Sie KI-Modelle nicht für die rechtliche Bewertung, die wir sonst aufwändig gegenprüfen müssten. Aber nutzen Sie KI-Modelle gerne für die Aufbereitung des Sachverhalts für uns: ein chronologischer Ablauf des Geschehens und Anlangen im PDF-Format mit aufsteigender Nummerierung erleichtern die anwaltliche Arbeit ungemein.

Wenn KI besser für Sie ist, empfehlen wir Ihnen KI – und haben so mehr Zeit für das, was zählt.

Und gibt es nun Fallkonstellationen, in denen wir Anwälte von KI ersetzt werden? Durchaus, und das ist gut so. So empfehlen wir Mandanten in manchen Situationen sogar proaktiv, nicht uns zu beauftragen, sondern mit KI zu arbeiten. So ist es beispielsweise bei kleineren Schmerzensgeldansprüchen im Bereich von einigen hundert Euro nach einem Auffahrunfall unwirtschaftlich und auch nicht notwendig, eine Klage beim zuständigen Amtsgericht anwaltlich zu begleiten. Dies kann mit einem vernünftigen Prompt ein LLM wie Claude zu einem günstigen Monatsabo ausreichend. Auch Start-Up-Mandanten haben wir schon empfohlen, uns erst später zu mandatieren: Wenn die Mittel frisch nach Gründung knapp sind, kann man auch vorläufig mit Chat-GPT-generierten AGB arbeiten. Nachdem ein gewisser Kundenstamm aufgebaut ist, lohnt es sich dann, in durchdachte Vertragswerke zu investieren, was wir gerne übernehmen.

Mit diesem Ansatz schärfen wir unseren Blick, für das was zählt: Fachlich hochkompetente, gerne digitale, aber immer persönlich engagierte Betreuung für Ihr Mandat. Sie können darauf zählen, dass wir den aktuellen Stand der Technik nutzen – aber nie ohne unsere Erfahrung, strategischen Weitblick und unsere Werte mit einfließen zu lassen.

(Illustration erstellt mithilfe von KI)